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Pertra®-Methode
Hier wird die Pertra®-Methode in Ausschnitten beschrieben. Die Darstellung dieses therapeutischen Ansatzes wird ständig um weitere Beiträge ergänzt.
Verantwortlich für den Inhalt ist der Ergotherapeut Günter Sander. Günter Sander ist seit Jahren maßgeblich an der Weiterentwicklung des Pertra®-Spielsatzes beteiligt und hat die Pertra®-Methode als Methode zur Entwicklung der Graphomotorik, des Handgeschicks, der Begriffsbildung, der visuellen Wahrnehmung und der höheren kognitiven Prozesse entwickelt.
Günter Sander hält Seminare zu diesen Themen bei verschiedenen Seminaranbietern, in seiner eigenen Praxis und auf Wunsch auch in Ihrer Einrichtung.
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Das Institut "Praxen für Prävention und integrative Therapie nach Marianne Frostig" verfügt über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2000.
Die Pertra®-Baustein-Seminare sind als Bausteine der Frostig-Weiterbildung anerkannt und werden in Kooperation mit dem deutschen Berufsverband der Ergotherapeuten durchgeführt.
Literaturnachweis beim Verfasser.
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Die Pertra®-Methode
Die Pertra®-Methode ist sowohl ein therapeutischer, als auch pädagogischer Ansatz in Anlehnung an Marianne Frostigs "educational therapie". Bei Frostig wird das Kind aus einer ganzheitlichen Sichtweise gesehen und nach einer umfassenden Befunderhebung in dieser Ganzheitlichkeit behandelt. Nach Frostig fördern Bewegung und Sprache die Wahrnehmung, die Wahrnehmung wiederum differenziert die Bewegung. Bewegung, Wahrnehmung und Sprache sind Voraussetzung für höhere kognitive Prozesse, und diese differenzieren ihrerseits die Wahrnehmung. Die soziale und emotionale Befindlichkeit wird von allen Faktoren beeinflusst und nimmt ihrerseits Einfluss auf alle Faktoren.
Die Entwicklung
In ihren Ausführungen zur kindlichen Entwicklung unterteilt Marianne Frostig den kindlichen Reifeprozess in verschiedene Entwicklungsabschnitte.
Die soziale Anpassung und emotionale Fähigkeiten haben keine Periode der maximalen Entwicklung, diese werden während des gesamten Lebens modifiziert.
Die meisten Auffälligkeiten in den Entwicklungsfunktionen lassen sich, nach Frostig, in zwei Gruppen einteilen:
- temporäre Verzögerungen
- permanente Verzögerungen
Es ist meist nicht möglich, temporäre Verzögerungen vorherzusagen und somit zu prognostizieren, ob sich ein Entwicklungsdefizit im Laufe der Zeit ohne therapeutische Maßnahmen bessert.
Defizite sollten daher so früh wie möglich aufgedeckt und gezielt therapeutisch behandelt werden.
Das Material
Der Pertra®-Spielsatz wurde entwickelt, um eine Lücke zwischen Ganzkörper- und Großraumübungen und den bestehenden Papier-Bleistift-Übungen zu schließen. In den letzten Jahren wurde er erweitert um die Bereiche Handgeschicklichkeit und Graphomotorik.
Der Pertra®-Spielsatz ist sowohl als kreatives Spielmaterial, als auch als Material zur gezielten Unterstützung der Entwicklung einsetzbar.
Der Pertra®-Spielsatz unterstützt das Arbeiten auf der Grundlage von Marianne Frostigs "educational therapy".
Der Pertra®-Spielsatz stellt kein standardisiertes Testmaterial dar. Bei standardisierten Tests darf das Testmaterial nicht auch das Übungsmaterial sein, da sonst der Test geübt wird. Hingegen kann der Pertra-Spielsatz zur freien Beobachtung vorzüglich eingesetzt werden.
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